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Mai19

Neu auf CD Oomph! – Paarungshymnen und Schwulenshantys

by admin on Mai 19th, 2012
Posted In: Allgemein Internet

Oomph! waren vor Rammstein da und allen, die mit Neuer Deutscher Marschmusik erfolgreich wurden. 1989 fingen sie in Braunschweig damit an und hörten nicht mehr auf. Dass Oomph! als Gründerväter nie ganz ernst genommen wurden, darin liegt die Tragik aber auch die Komik dieser merkwürdigen Band.

Während Familien zu Unheilig und Rammstein pilgern, rodeln Oomph! im Wok bei Stefan Raab durchs Fernsehen oder wirken mit beim Bundesvision Song Contest. Jetzt bellen sie die Menschen in der Medienlandschaft an: “Hier will man dich! Du wirst ein Star! Nimm dein Bad in der Menge! Heute Nacht wirst du gesehen!” Einmal wollten Oomph! im Fernsehen provozieren mit dem Lied “Gott ist ein Popstar”, da wurden sie einfach wieder ausgeladen.

Oomph! lachen über sich selbst

Nun versuchen sie es mit des “Wahnsinns fette Beute”. Einem Album, auf dem Ironie und Mutterwitz zur Geltung kommen sollen, irgendwo zwischen den Ärzten und den Atzen. “Bevor andere über uns lachen, machen wir das lieber selbst”, sagt Gero Doi, der Schlagzeuger und Sänger.

Sie können sich amüsieren über Lieder wie “Zwei Schritte vor und 13 zurück”, über Schwulenshantys wie “Seemannsrose” und Paarungshymen, die “Bonobo” heißen. Danach weiß man, wie gut Rammstein wirklich sind.

Soulsavers: The Light The Dead Sea

Wo die Elektrobluesband Depeche Mode auftritt, gerät das Vorprogramm für jeden Musiker zur Prüfung. Ihm schlägt blinder Hass entgegen und ein Hagel von Geschossen aller Art. Allein die Soulsavers wurden als Vorgruppe zuletzt geduldet, mancherorts sogar etwas gefeiert. Anschließend hat sich auch noch Dave Gahan mit den überraschten Musikern verbrüdert.

Der als schwierig geltende Depeche-Mode-Sänger blieb in Kontakt mit Ian Glover und Rich Martin. Sie schickten ihm E-Mails, an die sie Dateien neuer Aufnahmen anhängten. Er bedankte sich mit selbst verfassten Liedtexten in seinen Mails. Als Folge ihres regen Postverkehrs wird nun “The Light The Dead Sea” präsentiert, ein Album, das in der DM-Gemeinde für Glückseligkeit und Freudentränen sorgen wird.

Dave Gahan über die Prüfungen des Lebens

Dave Gahan musste seine Lieder nicht von kritischen Kollegen lektorieren lassen. Und die Soulsavers haben die Gaststimme gefunden, die zu ihrem Gospel passt und die sie wirken lässt wie eine große Band. Bei ihnen sangen schon Mark Lanegan, Mike Patton oder Richard Hawley, um ihre Maschinenmusik aufzuwerten.

Aber niemand sucht in seinen Songs den Sinn des Lebens inbrünstiger als Dave Gahan. Auch mit 50 singt noch, als laste das Gewicht der Welt auf seiner schmalen Brust, auch ohne Depeche Mode. Es geht um Sünde und Vergebung, um die An- oder Abwesenheit Gottes. Um die Prüfungen des Lebens.

Poliça: Give You The Ghost

Die Stimme ist ein Instrument, und es spricht nichts dagegen, sie entsprechend zu behandeln. Channy Leaneagh singt durch allerlei Gerätschaften, um ihre Stimme zu verfremden. Mit der Software Autotune wird ihr natürliches Vibrato eingeebnet. Ein Pedal erzeugt ein Echo und den Eindruck, Leaneagh singe mit sich selbst zu zweit oder im Chor.

Die Halleffekte stellen sie dabei in Kathedralen oder Duschkabinen. Dass die Sängerin früher im Folk zu Hause war, ist kaum zu glauben. Überhaupt lässt sich ihr Bandprojekt Poliça keiner eingeführten Spielart zuordnen. Würde gerappt und nicht gesungen, klänge das Quintett aus Minneapolis nach HipHop.

Es gibt mehr als Folklore oder Pop

Würde sie statt Elektronika elektrische Gitarren spielen, wäre es Garagenrock. Dafür trommeln zwei Schlagzeuger vertrackte Muster unter die Musik. Poliça stammen aus Minneapolis. Aus einem offenen Künstlerkollektiv, das Gayngs heißt und auch Prominenz beschäftigt wie den Grammyträger Justin Vernon von Bon Iver. Er erklärt, Poliça sei die beste Band, die er jemals gehört habe.

Seither herrscht große Aufregung in der Musikkritik, aber es stimmt: “Give You The Ghost” ist mehr als ein gelungenes Debüt. Weil in elf Liedern einleuchtend gezeigt wird, dass es mehr als schwarze oder weiße Musik gibt, mehr als Folklore oder Pop, mehr als Songs oder Tracks und nicht nur elektronische oder organische Gesänge. Es gibt schöne Stimmen und die passenden Schaltkreise dazu.

Willie Nelson: Heroes

Wer über Helden singt, verzichtet darauf, selbst einer zu sein. Das Album “Heroes” sei für Willie Nelson das 200., steht irgendwo im Internet, aber das weiß kein Mensch genau, auch Willie Nelson nicht. “Where is our hero tonight? He is nowhere inside”, stellt er in “Hero” fest, einem der neuen Lieder. Einem Walzer für den Schaukelstuhl.

Die Schoßgitarre pfeift, die Mundharmonika weht über die Veranda. Willie Nelson spielt versonnen an den Saiten der Gitarre, die er früher “Trigger” nannte, als wäre sie eine Waffe. 79 Jahre ist er alt, und seine Botschaft lautet heute: Helden sind ein Irrtum der Geschichte, die vom kleinen Mann geschrieben wird.

Songs von Coldplay

Auch nicht von Pop- und Countrystars, die ihm Gesellschaft leisten, Sheryl Crow, Snoop Dogg und Kris Kristofferson. Auch sie tun nur, was sie tun müssen, auch sie machen immer weiter. Auch die Lieder sind bloß Songs, sie stammen von Tom Waits, Pearl Jam und Coldplay, von den Söhnen Willie Nelsons und aus seinem eigenen postheroischen Leben.

“A Horse Called Music” hat er 1989 schon gesungen. Zu “Cold War With You” lädt er Ray Price ein, den Gefährten seiner Jugend bei den Cherokee Cowboys. Willie Nelson weiß auch schon, was sein Vermächtnis sein soll: “Roll me up and smoke me when I die.” Schall und Rauch. Er will nicht mehr gewesen sein als einer, der mit Würde Zöpfe tragen konnte.

Paul und Linda McCartney: Ram – Deluxe Edition Box Set

Als das Album “Ram” erschien, im Frühjahr 1971, wurde es genauestens untersucht. Nach Hinweisen auf Paul McCartneys Haltung zu den Beatles: Warum kopulierten auf der Rückseite zwei Käfer? War “3 Legs” ein Schmähgesang gegen die anderen Drei? Was hatte Linda, seine Frau, mit der Musik zu schaffen, weshalb stand ihr Name neben Pauls unter dem Titel?

41 Jahre später hat sich die Post-Beatles-Hysterie etwas gelegt. Das Album “Ram” hat sich in einen Klassiker verwandelt. Es erzählt nur noch davon, wie Paul McCartney seinen Frieden fand in der Familie und im Landleben. Dass er ein Leitschaf auf dem Cover bei den Hörnern hält, steht heute dafür, dass er Tiere mag. Und “Uncle Albert” gilt nicht mehr als läppischer McCartney-Schlager, sondern als so zeitloses wie stilsicheres Lied.

Geburt des Noise Rock

Die Zeit ist reif für eine endgültige Edition. Während der Aufnahmen war einiges angefallen: eine Monofassung der gesamten Platte, Singles wie “Another Day” und bisher unterschlagene Versuche wie ein Bossa Nova namens “Sunshine Sometime” und das überraschende “Rode All Night”, die neun Minuten dauernde Geburt des Noise Rock.

Auch das Album “Thrillington” liegt bei, eine Art “Ram”-Orchestersuite von 1977. Paul McCartney hatte sie unter dem Namen Percy Thrillington veröffentlicht, was mit den Beatles aber damals schon nichts mehr zu tun hatte.

Soulsavers CD-Cover
© V2
Die Soulsavers setzen auf ihrem neuen Album ganz auf Dave Gahan

Poliça CD-Cover
© Memphis Industries
Musik jenseits aller Genren: Das Projekt Poliça

Willie Nelson
© Sony Music
Macht seit 1956 Musik: Country-Sänger Willie Nelson (Jg. 1933)

Linda und Paul McCartney 1968
© picture alliance
Heirateten 1969: Linda und Paul McCartney. 1998 starb Linda McCartney an Brustkrebs

Mai17

Deutsches Fernsehen: TV-Quoten sollen künftig neu berechnet werden

by admin on Mai 17th, 2012
Posted In: Allgemein Internet

TV-Quoten sollen künftig neu berechnet werden


15.05.2012, 16:02
Uhr

15.05.2012, 16:02
Uhr

abendblatt.de  

Sie sind Erfolgsbarometer und Gradmesser für den Verkauf von Werbezeiten im TV: die Quoten. Ihre Berechnung soll bis 2014 umgestellt werden.

Die TV-Quoten einiger großer Sendungen im deutschen Fernsehen
Foto: picture-alliance

Berlin.
Die Einschaltquoten von Fernsehsendungen sollen bald auch am PC gemessen
werden. “Für 2013 sollen erstmalig auch da Zahlen ausgewiesen werden“,
sagte der Sprecher der Technischen Kommission der Arbeitsgemeinschaft
Fernsehforschung (AGF), Matthias Wagner. Neu erfasst werden soll, wie viele
Menschen online die Angebote der Fernsehsender ansehen und wie lange sie
dranbleiben – sowohl beim Live-Stream als auch in Mediatheken. Die AGF sei
derzeit mit Dienstleistern im Gespräch, sagte Wagner. Eine Entscheidung wird
bis Sommer erwartet.

In der AGF sind ARD, ZDF, die Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1
Media AG zusammengeschlossen. Sie nennt die Quotenmessung
die “TV-Währung”
, weil sie die Grundlage für die
Programmplanung und Vermarktung bzw. den Verkauf von Werbezeiten ist.

Seit 1988 hat die AGF die GfK Fernsehforschung in Nürnberg damit beauftragt, die
Quoten zu ermitteln
. Wenn ein Zuschauer in repräsentativ ausgewählten
5.100 Haushalten sein TV-Gerät einschaltet, werden die Daten mit der
Fernbedienung und dem Messgerät am Fernseher sekundengenau erfasst und in
der folgenden Nacht von der GfK per Telefon/Modem abgerufen.

+++ Die Hamburg-Quoten: 13. Mai 2012 +++

In diesem Mess-System entstehen durch die weiterentwickelte TV-Technologie nun
aber Lücken. Die letzte Erneuerung bei der Quotenmessung wurde 2009
eingeführt. Das neue Messgerät “TC score“ erfasst auch die
Zuschauer, die zeitversetzt oder außer Haus über digitale Aufzeichnung auf
Festplatten- und DVD-Recorder eine Sendung abrufen. Durch ein weiteres neues
Messmodul (“UMX“) werden ab dem 1. Juli 2012 auch erstmals Haushalte
mit IPTV-Anschluss messbar sein, sagte Wagner.

Zuschauerschaft im Internet wächst

2011 haben laut ARD/ZDF-Onlinestudie rund 19 Millionen Menschen zumindest
gelegentlich Fernsehinhalte im Internet geschaut, vier Millionen mehr als
2010. Online-Quoten werden bereits gemessen. “Wir wissen durch unsere
eigenen Server, wie viele eine Sendung abrufen”, sagte Wagner. Die
Fernsehsender müssten nun aber gewährleisten, dass systematisch nach einem
einheitlichen Standard gemessen werden kann.

+++ Schmidt und Gottschalk: Zwei Entertainer im
Quotentief +++

Dafür soll ein gesondertes, deutlich größeres Panel (neben dem bisherigen
Panel mit 5.100 Zuschauern) geschaffen werden. Bei den ausgewählten
Zuschauern würde ein Mess-Pixel ins Empfangsgerät eingebaut. In der nächsten
Ausbaustufe soll bei der Erfassung des TV-Konsums außerdem nach Alter und
Geschlecht differenziert werden. “Bis Ende 2014 sollte das System in
voller Ausbaustufe stehen”, sagte Wagner. Geplant ist die
Zusammenführung beider Panels.

Ab 2015 stünde dann die Einbeziehung mobiler Empfangsgeräte in die
Quotenmessung an. “Wir wissen noch überhaupt nicht, was für ein
Forschungsbudget vonnöten wäre“, so Wagner.

Abschied in Raten von der Werbezielgruppe der 14- bis 49-Jährigen

Die angeblich werberelevante Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ist ein “Tanker,
der sich schwer wenden lässt”, so Wagner. Die Einsicht, dass diese
Zielgruppe überholt ist, hat sich in der Werbebranche längst durchgesetzt,
bestätigt auch der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Aber
die Privatsender werben unverdrossen weiter mit ihren Zuschauern unter 50.
Die ursprüngliche Absicht, damit Werbekunden zu locken, geht inzwischen oft
am Ziel vorbei. Die Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer sei “Schnee
von gestern” und “völlig überholt”, sagte
ZAW-Sprecher Volker Nickel.

+++ Der Nächste, bitte: RTL plant neue “Bachelor”-Staffel
+++

Anfang der 90er Jahre hatte der damalige RTL-Chef Helmut Thoma die Zielgruppe
14 bis 49 erfunden. “Die Grenzziehung war reine Willkür”, gab
er in einem “Spiegel”-Interview zu. “Wir haben der
Werbewirtschaft suggeriert: Ihr müsst an die Jungen ran, die
‘Erstverwender’; deshalb braucht ihr auch keine alten Zuschauer, denn die
sind markentreu.” Thoma forderte damals bereits, die Werbewirtschaft
und natürlich die Sender müssten angesichts des demografischen Wandels
umdenken.

“Herr Thoma hat schon recht”, sagte ZAW-Sprecher Nickel. Warum diese
Zielgruppe dann nicht abschaffen? Sie sei noch ein “Abrechnungssystem”
von Bedeutung, so Nickel. Es sei die Währung, mit der man sich vergleichen
kann. Die Medien und die Werbebranche bräuchten eine einheitliche Grundlage
für die Berechnung, was ein Werbespot kosten kann.

14 bis 49 für Produktwerbung irrelevante Zielgruppe

Überraschend erklärt die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM),
in der über 100 Unternehmen zusammengeschlossen sind, die Gruppe der 14- bis
49-Jährigen als gar nicht “werberelevant”. Die OWM erklärt: “Bei
dieser Zielgruppe hat es sich noch nie um eine Planungsgruppe im engeren
Sinn gehandelt, die für jedes beworbene Produkt anders aussieht.”
Wichtig sei den Werbetreibenden an dieser Stelle allerdings, dass mit einer
einheitlichen Referenzzielgruppe im Markt gearbeitet werde und nicht jeder
Sender seine eigene Zielgruppendefinition verwende.

RTL würde nach Angaben Wagners gerne als neue Zielgruppe die 20- bis
59-Jährigen festlegen. Unter den Sendern herrscht darüber aber noch keine
Einigkeit. Das gilt auch für die Werbebranche. Der ZAW-Sprecher sagte: “Es
gibt heftige Debatten.”

Das Werbevermarktungsunternehmen IP Deutschland hebt hervor, die
Referenzzielgruppe 20 bis 59 sei heute schon demografische Realität. Das
heißt auch, Frauen und Männer dieser Generationen konsumieren am meisten.
“Fakt ist, dass die geburtenstarken Jahrgänge aus den 60er Jahren 2018 aus
der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen herausgewachsen sind
und der Pillenknick voll zum Tragen kommt.” Die Vermarkter fügen hinzu,
es kämen leider nicht so sehr viele jüngere Konsumenten nach.

Aber die 50- bis 59-Jährigen von heute seien mit denen vor 25 Jahren nicht
mehr vergleichbar”, so IP Deutschland. “Sie sind fitter und
wohlhabender und sehen sich selbst in der besten Phase ihres Lebens.”Damit
seien sie eine lukrative Zielgruppe der Werbung. Im Fernsehen geht es dabei
um Milliardeneinnahmen.

Multimedia


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    “Gottschalk live”

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Mai15

Lernplattform im Internet: Hal sagt, wie’s geht

by admin on Mai 15th, 2012
Posted In: Allgemein Internet

Wie lässt sich der Uni-Betrieb neu erfinden? Die Online-Lernplattform Udacity macht es vor, und unsere Autorin Catharina Koller hat es ausprobiert

Dies ist ein wirklich aufregender Moment für uns«, sagt Sebastian Thrun in seiner ersten Videobotschaft. Der Stanford-Professor und Google Fellow – er hat das fahrerlose Auto entwickelt – sieht aus, als müsse er sich bemühen, nicht allzu sehr in die Kamera zu grinsen. »Wir eröffnen unsere neue Universität – und dies ist unser allererster Kurs.«

Ich habe mich bei der Online-Plattform Udacity angemeldet, und nun ist die Stimmung so feierlich, wie sie in einem Einführungsvideo nur sein kann. Neben Thrun steht David Evans, Professor an der Uni Virginia, er ist der Dozent in diesem allerersten Kurs. Das Lernziel: eine Suchmaschine programmieren. Ohne einen Cent zu zahlen, ohne Vorkenntnisse und innerhalb von nur sieben Wochen soll ich das lernen – oder vielmehr: Wir sollen das lernen. Denn während ich allein auf meinem Sofa sitze, den Laptop auf den Knien, bin ich eine von Zehntausenden. Genau wie 58.000 andere Teilnehmer in dieser Februarwoche klicke ich die erste interaktive Quizfrage an.

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Dass Dozenten ihre Vorlesungen ins Netz stellen, ist nicht neu, auch darüber hinaus setzen Universitäten immer mehr auf E-Learning, also die Unterstützung von Präsenzveranstaltungen durch Online-Angebote. Portale wie Udacity aber bieten ihre netz-didaktisch aufbereiteten Kurse für Zehntausende Teilnehmer gleichzeitig an, ohne ein Schulzeugnis oder Anmeldegebühren zu verlangen. Es ist ein langersehntes Ideal: Bildung für alle – und zwar umsonst. Führt der Weg dahin am Ende mitten ins Internet?

Für Sebastian Thrun muss es eine Offenbarung gewesen sein: Als er im vergangenen Jahr seine Vorlesung über Künstliche Intelligenz, die vorher an der Stanford Universität zu den beliebtesten gehört hatte, frei zugänglich für jedermann im Netz hielt, inklusive Abschlussprüfung, meldeten sich 160.000 Teilnehmer an, »aus allen Ländern der Welt, bis auf Nordkorea«. 23.000 bestanden später die Prüfung, 240 fehlerlos.

Von dort aus einfach in den Hörsaal zu 200 Studenten zurückzukehren konnte sich Thrun schlichtweg nicht vorstellen. Deshalb nahm er eine Auszeit von Stanford und gründete das Start-up Udacity. Sein Ziel: »Wenn wir es schaffen, Leuten in jeder Phase ihres Lebens und überall auf der Welt eine gute Ausbildung zukommen zu lassen, dann bin ich zufrieden.« Udacity ist ein Mischwort aus university und audacity, also Kühnheit, Wagemut, Verwegenheit – Udacity, die Revolution der Universitäten.

Über revolutionäre Großgedanken schiebt sich mein Kleinklein des Alltags: Jede Woche wird eine neue Lerneinheit online gestellt. »Hal«, der Mailing-Roboter, gibt mir Bescheid: Deadline für die Hausaufgaben ist immer dienstags 23.59 Uhr zur koordinierten Weltzeit, bei mir also um ein Uhr nachts. Der Druck ist also da, aber reicht das? Wie soll das gehen, sich wie ein Einzelkämpfer durch den Lernstoff von sieben Wochen zu klicken?

Überraschung: Die Unterrichtseinheiten sind ganz persönlich gehalten. Es ist, als würde ich David Evans, dem Dozenten, direkt über die Schulter schauen, während er handschriftlich bunte Skizzen entwirft – wie in einem Einzeltutorium. Bei jeder Frage bin ich angesprochen, und wenn ich antworte, bekomme ich sofort eine Rückmeldung vom automatischen Benotungsprogramm. Steht »Correct!« da, freue ich mich, fast, als hätte mir Professor Evans persönlich gratuliert.

Woche vier: Mir fehlt die zum Studieren nötige Muße. Gerade einmal die Hälfte der Hausaufgaben schaffe ich, und schon das dauert ewig. Zum Glück gibt es für uns Kursteilnehmer das Forum. »I can’t wrap my mind around how the code works«, schreibt Jaybo921. Ich bin also nicht die Einzige, deren Gehirnwindungen sich bei »rekursiven Definitionen« und Ähnlichem verknoten – beruhigend. Und hilfreich: Fragen werden hier fast in Echtzeit beantwortet. Einer von uns Tausenden Studenten hat immer Zeit, aber meistens sind es die gleichen, es gibt geradezu Forum-Stars. Die Simulation von persönlichem Unterricht inmitten einer großen Gemeinschaft – ist dies das eigentlich Neue, Bestechende an den Kursen?

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    • gustav.wendlandt
    • 14.05.2012 um
      17:14 Uhr

    Bildung ist ja auch heute schon sehr viel leichter zugänglich, als dass sie abgefragt würde:

    Lehrbücher, die alles enthalten, was man für eine Prüfung wissen muss, gibt es seit langer Zeit.
    Fernunis, mit Rückmeldung an die (typisch teilzeit oder nebenberuflichen) Studenten gibt’s auch schon lang, wenngleich nicht ganz so lang wie Fachbücher.
    Völlig kostenlose Anleitungen, Vorlesungsmitschriften, Übungsaufgaben, Beispielaufsätze etc. gibt es im Internet.
    In Diskussionsforen finde ich auch zu fast jeder Frage eine passende Antwort.

    Die Möglichkeit zu (Weiter-)Bildung ist also auch bisher schon fast uneingeschränkt vorhanden.

    Wer hauptamtlich studieren möchte, ist an einer Präsenzuni, meiner Meinung nach, besser aufgehoben, und zwar schon allein wegen der sozialen Kontakte zu anderen Studierenden.

    Wer sich nebenamtlich weiterbilden will, konnte dies, wie oben beschrieben, auch schon bisher tun.

    Aber Abends nach der Arbeit kommt man müde nach Hause. Die Kinder sind manchmal krank. Man kann ja auch nicht immer nur Lernen. Staubsaugen muss man auch noch. etc.
    Es ist halt nicht so einfach mit der Koordination der Weiterbildung.

    Und so ist die eigentliche Frage:
    Inwieweit hilft mir ein Internetkurs, die angestrebte Fortbildung besser mit meinen sonstigen Aufgaben zu koordinieren, als ich das mit Buch etc. selbst könnte?

    Wenn er dabei nicht hilft und nicht flexibler ist (Abgabe der Übungen immer zum vorgeschriebenen Zeitpunkt und so), dann kann man das Ganze fast vergessen.

    • mockingbird
    • 14.05.2012 um
      17:15 Uhr

    Ich bin auch dabei, bei Coursera in einem mathematischen Spezialgebiet. Es ist eine ideale Möglichkeit, sein Wissen zu erweitern. Allerdings wäre eine Art “Komplettstudium” ein full time job. Neben, sagen wir, fünf Kursen noch zu arbeiten, halte ich für schwierig, wenn man nicht Vorkenntnisse hat. Englisch darf auch kein Problem sein.

    Mir reicht jedenfalls der eine Kurs. Ich mache ihn aus Spass an der Freude, und wenn ich die erforderlichen 70% nur knapp schaffe, ist es auch gut.

    • vistraw
    • 14.05.2012 um
      17:17 Uhr

    bieten die Wissenschaftler im kapitalistischen USA kostenlosen Zugang zur Bildung. Hier wird nur über die Schultrojaner diskutiert (http://www.zeit.de/politi…), die das Kopieren der Lehrbücher verhindern oder ausspionieren sollten. Demnächst kommen liberalere Gesetze zum Thema Urheberrecht eher aus den USA als aus Europa und die EU wird neue Gesetze ala Buchpreisbindung erfinden um nur ein Paar Verlagen den Gewinn zu garantieren.

    • mockingbird
    • 14.05.2012 um
      17:30 Uhr

    “Im Gegensatz zu Deutschland bieten die Wissenschaftler im kapitalistischen USA kostenlosen Zugang zur Bildung.”

    Noch ist es praktisch nicht mehr als anspruchsvoller Zeitvertreib. Offizielle Testate erhält man nicht. Wenn aber, wie im Artikel erwähnt, die Besten sozusagen Empfehlungsschreiben bekommen, könnte es dazu beitragen, Hochschulbildung auch ausserhalb fester Curricula attraktiv zu machen.

    • mockingbird
    • 14.05.2012 um
      17:30 Uhr

    “Im Gegensatz zu Deutschland bieten die Wissenschaftler im kapitalistischen USA kostenlosen Zugang zur Bildung.”

    Noch ist es praktisch nicht mehr als anspruchsvoller Zeitvertreib. Offizielle Testate erhält man nicht. Wenn aber, wie im Artikel erwähnt, die Besten sozusagen Empfehlungsschreiben bekommen, könnte es dazu beitragen, Hochschulbildung auch ausserhalb fester Curricula attraktiv zu machen.

    • mockingbird
    • 14.05.2012 um
      17:30 Uhr

    “Im Gegensatz zu Deutschland bieten die Wissenschaftler im kapitalistischen USA kostenlosen Zugang zur Bildung.”

    Noch ist es praktisch nicht mehr als anspruchsvoller Zeitvertreib. Offizielle Testate erhält man nicht. Wenn aber, wie im Artikel erwähnt, die Besten sozusagen Empfehlungsschreiben bekommen, könnte es dazu beitragen, Hochschulbildung auch ausserhalb fester Curricula attraktiv zu machen.

    • gustav.wendlandt
    • 14.05.2012 um
      18:31 Uhr

    “Noch ist es praktisch nicht mehr als anspruchsvoller Zeitvertreib. Offizielle Testate erhält man nicht.”

    Unter diesen Umständen wäre auch die Volkshochschule eine Alternative.

    • gustav.wendlandt
    • 14.05.2012 um
      18:31 Uhr

    “Noch ist es praktisch nicht mehr als anspruchsvoller Zeitvertreib. Offizielle Testate erhält man nicht.”

    Unter diesen Umständen wäre auch die Volkshochschule eine Alternative.

    • gustav.wendlandt
    • 14.05.2012 um
      18:31 Uhr

    “Noch ist es praktisch nicht mehr als anspruchsvoller Zeitvertreib. Offizielle Testate erhält man nicht.”

    Unter diesen Umständen wäre auch die Volkshochschule eine Alternative.

    • mockingbird
    • 14.05.2012 um
      19:01 Uhr

    Die VHS ist erstens nicht kostenlos, und Ansprüchen kann man da wohl kaum sprechen.

    • Puqio
    • 14.05.2012 um
      20:42 Uhr

    Es klingt phantastisch und man könnte sich in den Gedanken der kostenlosen Bildung für alle verlieben.
    Dabei ist es natürlich schöner in die Uni zu fahren und sich mit vielen Gleichgesinnten in den Lehrsaal zu drängen.
    Wir Menschen sind eben keine Roboter und brauchen den Kontakt und die Kritik.

    Für alle die vielen, die sich das nicht leisten können oder unabhängig von Kosten die Möglichkeit nicht haben, ist diese Variante göttlich!

    Danke, Danke, Danke!

    • mockingbird
    • 14.05.2012 um
      21:31 Uhr

    “Wer online lernt, muss sich viel stärker selbst organisieren, eigene Lernziele setzen, das schult. Aber Anwesenheit an der Uni, der intensive, persönliche Austausch zwischen Studenten und Lehrenden – unersetzbar.” sagt Frau Thillosen.

    Offenbar ist es doch ersetzbar. Es ist ja nur eine Auswahl an Kursen. Soweit ausser dem Rechner kein Labor erforderlich ist oder aus anderen Gründen die Präsenz notwendig ist, ist diese Art der Lehre uneingeschränkt zu begrüssen. Nach meiner Erfahrung ist der persönliche Austausch mit den Dozenten ausreichend. Die geben sich wirklich Mühe. Im RL würde ich einen Prof mit 100000 Studenten wahrscheinlich gar nicht ansprechen können.

    Auch, wenn ich das Studieren für den Broterwerb für proletarisch halte, ist auch ein nichtqualifizierendes Zertifikat von praktischem Wert, wenn es der Chance bei Bewerbungen dienlich sein soll. Auslandsaufenthalte und Praktika ausserhalb des Curriculums sind auch nicht von höherem Rang, was die Authentizität der Bewertung angeht.

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Mai13

"Gut gegen Nordwind": Eine bezaubernde Internet-Romanze

by admin on Mai 13th, 2012
Posted In: Allgemein Internet

“Gut gegen Nordwind”: Eine bezaubernde Internet-Romanze


12.05.2012, 08:29
Uhr

12.05.2012, 08:29
Uhr

Klaus Witzeling  

Das getrennte Schauspieler-Paar Saskia Valencia und Helmut Zierl verliebt sich neu in “Gut gegen Nordwind” – bleibt aber auf Distanz.

Helmut Zierl und Saskia Valencia in “Gut gegen Nordwind”
Foto: dpa

Hamburg.
“Ich bin für Sie wie Telefonsex“, postet Emmi an Leo. „Nur ohne Sex und ohne
Telefon.“ Ein Tippfehler in der E-mail-Adresse hat die Homepage-Designerin
und den Dozenten für Sprachpsychologie verbunden. Aus dem anfänglich
lockeren Chat entwickelt sich, was Leo später eine “Liebesutopie aus
Buchstaben“ nennt. Rüdiger Hentzschel inszenierte das romantische
Internet-Techtelmechtel “Gut gegen Nordwind“ mit einer kokett schlagfertigen
Saskia Valencia und Helmut Zierl als beziehungsgeschädigtem, zögenden
Intellektuellen. Viel Szenenbeifall und Schlussapplaus für die
Hamburg-Premiere der Berliner Inszenierung mit der neuen Besetzung.

Julia Hattsteins Bühne simuliert einen Computer-Kasten. Über den
Mattscheiben-Vorhang laufen die ersten Sätze des E-Mail Dialogs zwischen
Emmi Rothner und Leo Leike. Genau wie in der Romanvorlage von Daniel
Glattauer. Der Autor und Julia Zemme haben sie aber für die Bühne gestrafft
und auf die Paar-Geschichte mit erotischen Geplänkel verdichtet. Valencia
und Zierl bringen es bezaubernd über die Rampe beim raschen, meist ins
Publikum gesprochenen Ping-Pong-Dialog, den das Licht und das typische
“Pling“ rhythmisiert.

Die beiden teilen sich die von Lamellen-Wänden abgeschlossene Bühne. Die
Sofaseite für die Dame, Drehstuhl und Schreibtisch für den Herren. Herrscht
Funkstille zwischen Emmi und Leo, wird es dunkel und grünliches Licht dringt
von außen in die Kommunikationsmaschine. Die Figuren erfüllen sie jedoch mit
prallem Leben und ihren Fantasien von einer Beziehung, die in der
Wirklichkeit keine Chance bekommt. Glattauers amüsanter, glänzend
geschriebener Schlagabtausch verrät auch humorvoll etwas über die männliche
und weibliche Sicht in Ehe- und Liebesdingen. Durch die private Situation
der Schauspieler bekommt er zuätzlich in manchen Momenten eine pikante
Zweideutigkeit, die sich Zierl und Valencia nicht entgehen lassen. Sie
werfen sich pointiert und witzig die Bälle zu und erobern sich durch ihre
charmant (selbst)ironische Darstellung das Publikum.

“Gut gegen Nordwind” bis 8.7., Komödie Winterhuder Fährhaus
(U Hudtwalckerstraße), Hudtwalckerstraße 13, Karten unter T. 48 06 80 80; www.komoedie-hamburg.de

Mai11

Der Landkreis Bamberg präsentiert sich neu im Internet

by admin on Mai 11th, 2012
Posted In: Allgemein Internet

Landrat Dr. Gnther Denzler schaltet die neue Homepage frei (v. l. Karl-Heinz Heckelmann, Fachbereichsleiter Organisation/IuK; Siegfried Wagner, Geschftsbereichsleiter Bro Landrat; Landrat Dr. Gnther Denzler; Stefanie Schuhmann, Pressesprecherin; Klaus Motschenbacher, Geschftsbereichsleiter Zentrale Angelegenheiten/Finanzen)

Landrat Dr. Günther Denzler schaltet die neue Homepage frei (v. l. Karl-Heinz Heckelmann, Fachbereichsleiter Organisation/IuK; Siegfried Wagner, Geschäftsbereichsleiter Büro Landrat; Landrat Dr. Günther Denzler; Stefanie Schuhmann, Pressesprecherin; Klaus Motschenbacher, Geschäftsbereichsleiter Zentrale Angelegenheiten/Finanzen)

„Alles neu macht der Mai“ – auf den Internetauftritt des Landkreises Bamberg trifft diese Gedichtzeile voll und ganz zu. In modernem, zielgruppengerechtem und übersichtlichem Layout präsentiert sich die neu gestaltete Homepage www.landkreis-bamberg.de. Landrat Dr. Günther Denzler zeigte sich erfreut: „Der neue Internetauftritt ist ein Aushängeschild für unseren Landkreis!“. Der Startschuss für den Auftritt fiel am Freitag, 4. Mai 2012 und steht seitdem Internetnutzern von nah und fern zur Verfügung.

Nachdem der Internetauftritt des Landkreises zuletzt im Jahr 2008 auf Vordermann gebracht worden war, startet das Umland Bambergs nun erneut gut gerüstet in die digitale Zukunft. Die Aufbau- und Gestaltungswünsche des Landkreises Bamberg setzte das zuständige Systemhaus Advantic um, das einer der führenden Anbieter für Internetauftritte der öffentlichen Verwaltung in Deutschland ist. Aufgrund der detaillierten Planung durch die Fa. Advantic und der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Häusern lief die Umstellung laut des verantwortlichen Fachbereichsleiters Karl-Heinz Heckelmann völlig problemlos.

Wie bereits beim letzten Relaunch verzichtet die neue Homepage auf störende Textlaufbänder. Im Kopfbereich der Seiten erscheinen ab sofort größere Fotos, die Emotionen bei den Besuchern der Website wecken sollen. Die Bilder eines jeden Navigationspunktes sind austauschbar, wodurch die Administratoren neue Akzente auf der Seite setzen können. Am linken Rand ist eine Suchfunktion zu finden, um dem Nutzer unnötige Klicks zu ersparen. Im Fußbereich der Seite werden die Adresse und die Öffnungszeiten des Landratsamtes sowie zusätzliche Seitenoptionen angezeigt. Verlinkungen sind durch ihre blaue Farbe gut erkennbar, externen Links ist ein Symbol vorangestellt. Anhand einer Übersetzungsfunktion können sich Besucher aus dem Ausland oder Landkreisbewohner, die dem Deutschen nicht mächtig sind, neuerdings die Homepage in verschiedenen Sprachen anzeigen lassen.

Der linke Rand der Startseite erlaubt es den Nutzern, schnell auf die wichtigsten Online-Angebote des Landkreises zuzugreifen. Mit den Registerkarten im Mittelbereich können sie zwischen aktuellen Meldungen und Terminen auswählen und im rechten Bereich direkt die aktuellen Twitter-Nachrichten nachlesen. Auf den Folgeseiten werden am rechten Rand in auffälligen blauen Boxen die entsprechenden Ansprechpartner und ggfs. weiterführende Informationen zu den jeweiligen Themengebieten bereitgestellt.

Das 2007 neu eingeführte Corporate Design des Landkreises Bamberg sowie die vollständige Barrierefreiheit werden nach dem aktuellen Relaunch auch weiterhin eingehalten. Landrat Dr. Günther Denzler zeigte sich bei der Freischaltung der neuen Internetseite begeistert: „Der neue Auftritt bietet umfassende Informationen in einer übersichtlichen Darstellungsweise. Sowohl alt eingesessene als auch neu hinzugezogene Landkreisbewohner können aktuelle Bekanntmachungen abrufen. Und auch Touristen, die unsere schöne Region erst kennen lernen wollen, werden bestens mit Wissenswertem versorgt.“

 

http://www.wiesentbote.de/2012/05/10/der-landkreis-bamberg-praesentiert-sich-neu-im-internet/

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Mai09

Zukunftsforscher zu Beziehungen: Paare arrangieren Partnerschaft und Sex neu

by admin on Mai 9th, 2012
Posted In: Allgemein Internet

Beziehung, Sex, Partner, Zukunftsforscher

Die Deutschen bestimmen in Zeiten der Individualisierung selbst, mit wem sie in den Sonnenuntergang schreiten möchten© Hendrik Schmidt/DPA

Feste Partnerschaften mehrerer Sexualpartner, Intimität nach Terminkalender und Beziehungen ganz ohne Sex: Individuell ausgehandelte Arrangements bestimmen nach Einschätzung von Zukunftsforschern zunehmend das Paarleben in Deutschland. “Liebes-Praktiken, die lange als Sittenverfall stigmatisiert wurden, rücken von den Rändern der Gesellschaft in den Mainstream”, sagte der Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, Andreas Steinle, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Kelkheim bei Frankfurt. “Verpflichtende Moralvorstellungen wie sie seitens der Kirchen formuliert werden, lassen mit der Individualisierung nach.”

Zum erotischen Kosmos der nächsten Jahrzehnte gehören sowohl asexuelle Partnerschaften als auch polyamore Beziehungen zwischen mehreren Partnern, wie die Kelkheimer Zukunftsforscher in ihrem neuen Monatsmagazin “Trend-Update” schreiben. Diese legten großen Wert auf Dauerhaftigkeit und grenzten sich deutlich von hemmungslosem Partnerwechsel ab. Der schwierige Spagat zwischen Freiheit voneinander und dauerhafter Verpflichtung füreinander führe dazu, dass immer häufiger schriftlich fixiert werde, wann, wie, wo und wie oft man Sex haben wolle.

“Die traditionelle Beziehung bleibt zwar das vorherrschende Modell – aber längst nicht mehr in dieser Dominanz”, sagte Steinle. Eifersucht sei dabei nicht das Problem. Denn: “Ein wichtiger Faktor bei solchen Arrangements ist, dass sie auf Freiwilligkeit und Transparenz basieren.”

Internet als Verstärker

Sex nach Terminkalender sei eine Antwort für Paare, die unter Zeit-Stress, hoher Arbeitsbelastung und anderen Anforderungen wie Kindererziehung und Pflege litten. “Dies wird durch die Mobilität noch verstärkt.” Auch Therapeuten rieten Paaren in der Krise, sich auf zeitliche Arrangements einzulassen, um die alte Intimität wiederzufinden.

In der Grauzone zwischen Freundschaft und Liebe entstünden ebenfalls neue Beziehungsformen wie beispielsweise freundschaftliche Vertrautheit mit gelegentlichem Sex. Oder noch unverbindlicher: das “Casual Date” – unkomplizierter Gelegenheits-Sex ohne Verpflichtung.

Das Internet wirkt bei all diesen Entwicklungen wie ein Verstärker, sagte Steinle. Menschen mit ungewöhnlichen Neigungen und bestimmten sexuellen Vorlieben fänden leichter Partner, die ihre Vorlieben teilten. Zugleich erhielten kleine Bewegungen eine Öffentlichkeit, die sie wachsen lasse. Aber auch die traditionelle Partnersuche im Internet sei erfolgreich. “Ein Viertel findet seinen Partner über die Portale.” Rund 7,8 Millionen Menschen in Deutschland seien auf den Online-Dating-Portalen unterwegs.

Mai06

Zukunftsforscher: Paare arrangieren Sex und Partnerschaft neu – sz

by admin on Mai 6th, 2012
Posted In: Allgemein Internet

Sex mit mehreren Partnern, vertraglich vereinbart – oder gar nicht. Paare handeln ihre Beziehungen in Zeiten wachsender Individualität völlig neu aus, sagen Zukunftsforscher. Das Internet beschleunigt diesen Trend.

Auch bei der individuellen Ausrichtung der eigenen Sexualität sehen Zukunftsforscher neue Trends auf die Gesellschaft zukommen. Dabei wird das private Sexualleben von öffentlich gelebten Vorbildern geprägt. Foto: dpa

Kelkheim/Frankfurt. Feste Partnerschaften mehrerer Sexualpartner, Intimität nach Terminkalender und Beziehungen ganz ohne Sex: Individuell ausgehandelte Arrangements bestimmen nach Einschätzung von Zukunftsforschern zunehmend das Paarleben in Deutschland. „Liebes-Praktiken, die lange als Sittenverfall stigmatisiert wurden, rücken von den Rändern der Gesellschaft in den Mainstream“, sagte der Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, Andreas Steinle, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Kelkheim bei Frankfurt. „Verpflichtende Moralvorstellungen wie sie seitens der Kirchen formuliert werden, lassen mit der Individualisierung nach.“

Zum erotischen Kosmos der nächsten Jahrzehnte gehören sowohl asexuelle Partnerschaften als auch polyamore Beziehungen zwischen mehreren Partnern, wie die Kelkheimer Zukunftsforscher in ihrem neuen Monatsmagazin „Trend-Update“ schreiben. Diese legten großen Wert auf Dauerhaftigkeit und grenzten sich deutlich von hemmungslosem Partnerwechsel ab. Der schwierige Spagat zwischen Freiheit voneinander und dauerhafter Verpflichtung füreinander führe dazu, dass immer häufiger schriftlich fixiert werde, wann, wie, wo und wie oft man Sex haben wolle.

„Die traditionelle Beziehung bleibt zwar das vorherrschende Modell – aber längst nicht mehr in dieser Dominanz“, sagte Steinle. Eifersucht sei dabei nicht das Problem. Denn: „Ein wichtiger Faktor bei solchen Arrangements ist, dass sie auf Freiwilligkeit und Transparenz basieren.“

Sex nach Terminkalender sei eine Antwort für Paare, die unter Zeit-Stress, hoher Arbeitsbelastung und anderen Anforderungen wie Kindererziehung und Pflege litten. „Dies wird durch die Mobilität noch verstärkt.“ Auch Therapeuten rieten Paaren in der Krise, sich auf zeitliche Arrangements einzulassen, um die alte Intimität wiederzufinden.

In der Grauzone zwischen Freundschaft und Liebe entstünden ebenfalls neue Beziehungsformen wie beispielsweise freundschaftliche Vertrautheit mit gelegentlichem Sex. Oder noch unverbindlicher: das „Casual Date“ – unkomplizierter Gelegenheits-Sex ohne Verpflichtung.

Das Internet wirkt bei all diesen Entwicklungen wie ein Verstärker, sagte Steinle. Menschen mit ungewöhnlichen Neigungen und bestimmten sexuellen Vorlieben fänden leichter Partner, die ihre Vorlieben teilten. Zugleich erhielten kleine Bewegungen eine Öffentlichkeit, die sie wachsen lasse. Aber auch die traditionelle Partnersuche im Internet sei erfolgreich. „Ein Viertel findet seinen Partner über die Portale.“ Rund 7,8 Millionen Menschen in Deutschland seien auf den Online-Dating-Portalen unterwegs. (dpa)

Mai04

Landkarten online erstellen: Ein uraltes Medium neu entdeckt

by admin on Mai 4th, 2012
Posted In: Allgemein Internet

„Die Idee kam mir 2007 bei der Planung eines Thailand-Urlaubs“, beschreibt Veit Spiegelberg, Gründer von StepMap, den Ursprung seines Projekts. „Ich wollte mich im Internet über das Land informieren, musste aber feststellen, dass kaum geeignete Karten zu finden waren. Und um selbst eine passende zu entwerfen, gab es kein frei verfügbares und kostenloses Tool. Eine Marktlücke, wie ich fand.“

Zwei Jahre später ging Spiegelberg mit stepmap.de online. Das Start-up-Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und beschäftigt inzwischen knapp ein Dutzend Mitarbeiter. Die Geschäftsidee hatte Erfolg: Zahlreiche Internet-User nutzen das Angebot, um sich ganz individuell ihre eigenen Land- und Reisekarten zu basteln. „Das Spektrum unserer Nutzer ist sehr breit“, sagt Spiegelberg. „Dazu gehören Schüler, Lehrer und Studenten, die sich für Schule und Uni vorbereiten, genauso wie Familien und Senioren, die eine Reise im Fotobuch mit Landkarte verewigen wollen.“

In vier Schritten zur individuellen Landkarte

Das große Plus des Tools ist, dass es schnell und einfach zu bedienen ist – und gleichzeitig den unterschiedlichsten Wünschen gerecht wird. Innerhalb von fünf Minuten ist beispielsweise eine Urlaubskarte mit eingezeichneter Reiseroute fertig. Der User geht dabei in vier Schritten vor: In „Step 1“ wählt er einen Ausschnitt aus der Weltkarte, den er dann flach oder als Relief anzeigen lassen kann. Für Land- und Meeresflächen stehen zahlreiche Farboptionen zur Auswahl, wer will, kann einzelne Länder besonders farblich hervorheben. Grenzen, Flüsse oder Autobahnen erscheinen oder verschwinden per Mausklick.

In „Step 2“ kann der User dann Ortspunkte setzen und beschriften, Verbindungslinien ziehen und Symbole wie zum Beispiel Flaggen einfügen. Besonders hilfreich ist dabei die Möglichkeit, den gesetzten Ortspunkt automatisch an die richtige Stelle zu setzen – wer kann denn schon genau abschätzen, wo diese und jene Stadt geographisch exakt liegt? „Zu diesem Zweck haben wir eine Datenbank mit fünf Millionen Orten weltweit, die sich mit dem Tool exakt positionieren lassen“, erklärt Spiegelberg.

Druckbar als Poster und auf T-Shirts

Wer außerdem die Punkte noch verlinken sowie Texte, Bilder oder Clips hochladen will, kann dies in „Step 3“ tun. Die Karte wird damit interaktiv. Im letzten Schritt – „Step 4“ – lässt diese sich schließlich abspeichern. Gegen eine geringe Gebühr kann der User sein Kunstwerk auch in hochauflösender Qualität ausdrucken – als Poster beispielsweise oder auf T-Shirts.

Mai02

Simyo: Jetzt auch mit All-Net-Flatrate für 20 Euro

by admin on Mai 2nd, 2012
Posted In: Allgemein Internet

simyo: Macht Drillisch und Yourfone Konkurrenz.


Der Provider Simyo hat eine neue All-Net-Flatrate für 20 Euro monatlich vorgestellt. Damit reagiert Simyo auf die neue E-Plus-Tochter Yourfone und Drillisch mit seinen Discountern simply, maxxim Co, die mit ihren Telefon- und Datenflats für 20 Euro monatlich vorgelegt hatten.

Für Neu- und Bestandskunden fügt Simyo seinem Portfolio die Allnet-Flat hinzu, die alle Gespräche ins deutsche Festnetz sowie in alle Handy-Netze hierzulande abdeckt. Bis zu einem Datenvolumen von 500 MByte steht Highspeed-Internet zur Verfügung, danach wird der Datendurchsatz branchenüblich gedrosselt. Für SMS fallen 9 Cent pro Nachricht an. Vieltipper oder -Surfer erhalten für je 5 Euro eine SMS-Flat oder 1 GByte Datenvolumen.

Über den persönlichen Bereich auf der Webseite von Simyo buchen Neukunden für 19,90 Euro die neue Option, binden sich jedoch zwei Jahre an den Anbieter. Wer mehr Flexibilität wünscht, kann dieselbe Option mit einem Monat Laufzeit für 5 Euro mehr buchen. Bestandskunden können in Kürze für eine einmalige Gebühr von knapp 20 Euro in den neuen All-Net-Tarif wechseln.


maxxim: Einer der Discounter von Drillisch.


Ähnliche Angebote von Drillisch
Der Preis für die Allnet-Optionen bei Drillisch beträgt 9,95 Euro, lässt sich aber nur zu speziellen Tarifen dazu buchen: simply All-in M, maxxim MaxxFree 200, All-in M auf Phonex.de, Telco All-in M, smartmobil.de All-in 100, Deutschland-SIM All-in 100 sowie eteleon All-IN M.

Da in diesen Tarifen bereits eine Surf-Flat mit Fullspeed bis 500 MByte (Ausnahme smartmobil.de) enthalten ist, gleicht das Gesamtpaket sehr dem Angebot von Yourfone. Einen Vorteil haben jedoch die Discountertarife von Drillisch, die vorrangig das O2-Netz nutzen: 100 Frei-SMS pro Monat sind bereits mit dabei. Nach Verbrauch kostet jedoch eine SMS 19 Cent, also 10 Cent mehr als bei Yourfone. Wem 500 MByte nicht ausreichen, der kann für rund 10 Euro monatlich auf 1 GByte aufstocken. Yourfone verlangt hier nur 5 Euro Aufpreis.

Wer lieber das Vodafone-Netz bevorzugt, entscheidet sich für das Angebot smartmobil.de All-in 100. Wehrmutstropfen: hier sind nur 200 MByte Datentraffic mit Fullspeed garantiert.

CHIP Online meint:
Kaum kommt ein neuer Schnäppchen-Tarif auf den Markt, macht es die Konkurrenz nach. Das Drillisch-Angebot bietet den Vorteil der 100 Frei-SMS. Doch der Teufel steckt im Detail: Abseits des Kontingents ist die SMS deutlich teurer, das Datenupgrade kostet doppelt so viel wie bei Yourfone und Simyo und die Option kann nur zu ganz bestimmten Tarifen dazugebucht werden. Kunden, die die Vodafone-Variante bei smartmobil wünschen, müssen mit 200 MByte auskommen, es sei denn, sie zahlen rund 10 Euro Aufpreis für 500 MByte.

Wer jedoch genau so einen Tarif nutzt oder ihn neu bestellt, oft telefoniert und gerne simst, dazu noch ab und zu im Web unterwegs ist, für den ist die All-Net-Flat von Simyo perfekt. Bedenken Sie aber die Bindung für 24 Monate. Um monatlich kündigen zu können, müssen Sie – wie bei Yourfone und Drillisch – 5 Euro extra monatlich drauflegen. 

 (lbr/mwi)

Apr30

DSDS 2012: Alles Neu, nur Dieter Bohlen darf bleiben

by admin on April 30th, 2012
Posted In: Allgemein Internet


Nach dem schwächsten Finale aller Zeiten: RTL feuert DSDS- Jury

„DSDS 2012“
Bilder aus der Show

Schlechte Quote, Schweizer Sieger! Nach dem schwachen „DSDS“-Finale, will RTL die Show jetzt radikal ändern …

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